Bei Kaffee und Kreppeln erlebte das närrische Publikum fünf Stunden Frohsinn mit den Artisten des Ingelheimer Carneval Vereins 1898 e.V. und der dynamischen Sitzungspräsidentin Silke Schenkenberger.

Unter dem Motto „Große bunte Zirkusschau, Manege frei beim ICV“ boten die Aktiven erstklassige Vorträge, humorvolle Sketche und eindrucksvolle Choreografien der Tanzgruppen, was mit viel Applaus und unzähligen Raketen belohnt wurde. Der ICV ist stolz, dass alles „selbstgemacht“ ist, keine gekauften Reden, alle schreiben ihre Vorträge selbst.

Eine Persiflage auf das Zu-Spät-Kommen zum Kreppelkaffee brachten Petra Harich und Christian Knauer. Was eine Elfe mit Handicap alles durchmachen muss, berichtete Conny Kluth. Heike Bauermann plauderte mit ihrem frechen Vogel Bruni und dem Faultier Achim.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stand der Ehrenvorsitzende Bernd Rott als Till zum letzten Mal auf der närrischen Rostra. 28 Jahre zeigte er den Spiegel vor und zog mit seinen geschliffenen Versen den Saal in seinen Bann. Jetzt verabschiedete er sich von der Bühne, was vom Publikum mit dankbaren nicht enden wollenden Standing Ovations belohnt wurde.

Gelenkig und flexibel brillierte die ICV-Garde mit ihrem schwungvollen Tanz. Mit ihrem Gummibärentanz begeisterten die quirligen Kids des Kinderballetts das Publikum. Als Funkenmariechen wirbelten die „grazilen“ Männer der ICV-Funken durch die Manege. Das Jugendshowballett freeZe ließ mit einer brillanten Choreografie die Bühne beben.

Zum Ende der 1. Halbzeit sorgten die „Meenzer Zippelkappen“ musikalisch für Stimmung.

Furios begann die 2. Halbzeit des ICV-Kreppelkaffees mit einer zirkusreifen Darbietung der Komiteeterin Sylvia Kloos am Vertikaltuch und dem originellen Komitee-Tanz.

Mit „Uff de Stammtisch – alla Prost“ glossierte Detlef Weitzel seine zahlreichen Stammtisch-Erlebnisse.

Während Jürgen Hilf als „Süßwarenverkäufer“ die Besucher mit süßen Leckereien verwöhnte, plauderte die 1. Vorsitzende Elke Hilf-Breyer als Zirkusdirektorin aus dem Nähkästchen der ICV-Artisten und präsentierte einen neuen Manegen-Star. Der 10jährige Niklas eroberte im Sturm die Herzen des närrischen Publikums, vor allem, weil er seine Verse komplett auswendig vortrug und mit vielen lustigen Pointen die Lachmuskeln der Gäste ordentlich strapazierte.

Der atemberaubende Tanz des neu gegründeten Showballetts „On Fire“ ließ die Manegen Bretter beben genauso wie der Auftritt des Tanzmariechens Maria Süßenberger.

Ein zirkusreifes Spektakel mit Jonglage, Akrobatik, Clowns, Zauberer sowie dressierten Elefanten und Tigern brachte der Jahrgang 1976/77 in die ICV-Manege. Klamauk vom Feinsten wurde hier dem närrischen Publikum geboten.

Ihren schweren Job unter Mindestlohn beschrieb Gabi Heiser-Gräf als Putzfee des ICV. Den ganzen Dreck der Artisten muss sie nach den Veranstaltungen wieder wegmachen, ein Vortrag, in dem viel Wahrheit steckte.

Tanz auf Topniveau bot das ICV-Männerballett. Akrobatisch und sportlich wirbelten sie als Clowns durch die Manege und ließen manches Frauenherz dahinschmelzen.

Mit dem ICV-Lied „In Ingelheim beim ICV, da ist man fröhlich, da wird gelacht….“ verabschiedeten sich die ICV-Artisten beim großen Finale mit einem dreifachen Helau von einem gutgelaunten närrischen Publikum.

Am 25.04.2025 fand im Vereinsheim des Ingelheimer Carneval Verein 1898 e.V. die jährliche Mitgliederversammlung statt. Nach der Begrüßung und dem Gedenken der Verstorbenen folgte der Jahresrückblick durch die 1. Vorsitzende Elke Hilf-Breyer.

Im Finanzbericht des Vereins durch die 1. Schatzmeisterin Marion Arendt wurde das vergangene Jahr in Zahlen betrachtet. Die gesunde wirtschaftliche Lage des Vereins und die ordnungsgemäße Buchführung bestätigten auch die Kassenprüfer, so dass der Vorstand entlastet wurde.

Sechs Motto-Vorschläge waren eingegangen. Schriftlich und geheim stimmten die Mitglieder ab. Die Spannung war groß als die 1. Vorsitzende das Wahlergebnis und somit das Motto für die Kampagne 2026 bekanntgab: „Große bunte Zirkusschau – Manege frei beim ICV!“

Den Schlusspunkt setzte die feierliche Ehrung vieler Mitglieder für ihr langjähriges Engagement.

Urkunden für 11 Jahre Verbundenheit zum ICV erhielten Traudel und Walter Beatzel, Marie Eppelmann, Felix Kaltenbach, Matthias Laufersweiler, Sarah und Mathias Mathew, Cornelia Stephan, Klaus und Karl-Heinz Walter.

Über die silberne Ehrennadel für 22 Jahre Mitgliedschaft freuten sich Birgit Bettenheimer, Matthias Breyer, Sandra Decker, Markus Eppert, Ingrid und Jürgen Kock, Jürgen König, Anna-Maria und Manfred Schenkel.

Die Goldene Vereinsnadel für 33 Jahre Mitgliedschaft wurde Nicole Rosskopf, Angela, Natalie und Patrizia Sgro überreicht.

 

von links: Anna-Maria Schenkel, Birgit Bettenheimer, Manfred Schenkel, 2. Vors. Dieter Hoffmann, 1. Vors. Elke Hilf-Breyer, Matthias Laufersweiler, Markus Eppert

Sonne pur, strahlend blauer Himmel, fröhliche, bunt kostümierte Narren und nicht enden wollende HELAU-Rufe beim 50. Umzug des Ingelheimer Carnevalvereins 1898 e.V. in Ober-Ingelheim. Beim „Spass uff de Gass“ schlängelten sich 52 Zugnummern entlang der zwei Kilometer langen Strecke.

Viel Mühe hatten sich die Zugteilnehmer gemacht mit ihren Kostümen und den Mottowagen, denn am Ende wurde die schönste Fußgruppe und der beste Motivwagen prämiert. Keine leichte Aufgabe für die Jury. Bewertet wurden Originalität der Idee, Kreativität und das Erscheinungsbild mit Wirkung auf das Publikum.

Die rheinhessische Weinprinzessin Laura Schlösser, der Journalist Siegfried Orzeszko und der Leiter des Ordnungsamtes Ingelheim Bernd Velten vergaben für jede Kategorie Punkte von 1 bis 10.

Groß war die Freude bei den Gewinnern, die nach dem Umzug ihren Sieg ausgiebig im ICV-Vereinsheim feierten.

Platz 1 bei den Motivwagen ging an die Fastnachtsfreunde Sporkenheim, die „Klein Palermo im Steampunk Fieber“ präsentierten. Und das perfekt. Die Teilnehmer in tollen Steampunk-Kostümen und der Wagen eine Verbindung aus Science Fiction und Abenteuer mit phantastischer Technik, die Feuer spukte und die Zuschauer mit unendlichen Seifenblasen einhüllte.  

Lange überlegt hatten sich die Ingelheimer Fastnachtsflaschen, ob sie überhaupt mitmachen sollen. Aber dann fiel die Entscheidung positiv aus. „Beim Jubiläumsumzug dabei zu sein, das ist etwas ganz Besonderes!“ so eine Teilnehmerin. Und schon rauchten die Köpfe, eine Idee musste her, die für Laien umsetzbar war. Da man einen Fastnachtsumzug auch als „Lindwurm“ bezeichnet, entschlossen sie sich, einen Wurm darzustellen. Das Gestell zu bauen, war eine Herausforderung. Dann alles passend mit Stoff beziehen, Vorder- und Hinterteil ausstopfen und natürlich ein lachendes Gesicht aufnähen. Viele Stunden Freizeit wurden investiert und die Kreativität hin und wieder mit einem Gläschen Ingelheimer Wein unterstützt. Aber das Schwierigste kam erst noch: wie läuft man mit sieben Menschen gleichmäßig eine so lange Strecke? Beim Einüben dieser Technik wurde viel gelacht und sich dann beim Ingelheimer Carneval Verein angemeldet.

Zum ersten Mal waren sie dabei, die Ingelheimer Fastnachtsflaschen, und begeisterten mit ihrem Lindwurm nicht nur die Menschenmenge am Straßenrand, sondern auch die Jury. Sie gewannen mit Abstand ganz klar die Prämierung zur schönsten Fußgruppe des 50. Jubiläumsumzuges des Ingelheimer Carneval Vereins. Überschwänglicher Jubel und jauchzende Freudenschreie erfüllten das ICV-Vereinsheim als die 1. Vorsitzende Elke Hilf-Breyer die Urkunde und das Präsent überreichte.

 

 

Nach einer gelungenen Kampagne durfte unser Männerballett "Viel Spaß" am 29.03.2025 in Massenheim auf dem Gauditurnier mit 7 weiteren Männerballetts das Publikum verzaubern.
Das ist unseren Männern mehr als gelungen.
Sie haben sich den 4. Platz gesichert.

Wir sind stolz auf euch, macht weiter so!

 

 

50 Jahre Kreppelkaffee feierte der Ingelheimer Carneval Verein 1898 e.V. unter dem Motto „Heiße Rhythmen Sambaschau, Karneval beim ICV!“ Bei Kaffee und Kreppeln erlebte das närrische Publikum fünf Stunden Frohsinn mit der dynamischen Sitzungspräsidentin Silke Schenkenberger.

Mit Herzblut boten die Aktiven erstklassige Vorträge von Politik bis Klamauk, humorvolle Sketche und eindrucksvolle Choreographien der Tanzgruppen, was mit viel Applaus belohnt und unzähligen Raketen belohnt wurde.  Der ICV ist stolz, dass alles „selbstgemacht“ ist, keine gekauften Reden, alle schreiben ihre Vorträge selbst.

In der Bütt berichtete Conny Kluth über ihre Erlebnisse als Gästeführerin und Andreas Klumb analysierte als Büttenschieberlein politisches Allerlei.
Heike Bauermann plauderte mit ihrem frechen Vogel Bruni und dem Faultier Achim aus Weinum. Marit Klumb und Tiago Ferrinho, der zum ersten Mal in der Bütt stand, glossierten ihre Erlebnisse beim Entspannungsurlaub in der Natur.
Die 1. Vorsitzende des ICV, Elke Hilf-Breyer, strapazierte als Oma mit ihrer kessen Enkelin Fiona Breyer die Lachmuskeln des närrischen Publikums. Ihr Sambatanz zum Abschluss des Vortrags riss die Gäste von den Stühlen.
Als Till hielt der Ehrenvorsitzende Bernd Rott den Spiegel vor und zog mit seinen geschliffenen Versen den Saal in seinen Bann.

Gelenkig und flexibel brillierte die ICV-Garde mit ihrem schwungvollen Tanz. Dem Motto angepasst vertanzten die quirligen Kids des Kinderballetts, das Jugendshowballett freeZe sowie das ICV-Männerballett heiße Samba-Rhythmen.
Im selbstgenähten Sambakostüm verzauberte das Damenkomitee mit ihrer brasilianischen Choreografie das Publikum. Zum ersten Mal wirbelten die ICV-Funken über die Bühne. Fünf „grazile“ Männer brachten mit ihrem Funkenmariechen-Tanz den Saal zum Kochen.

Mit einer humorvollen Parodie der Sesamstraße begeisterte der Jahrgang 1976/77. Für ein wahres Stimmungsfeuerwerk sorgten musikalisch die „Meenzer Zippelkappen“ sowie die „Bumser“ Markus Fink und Jürgen Hilf, bei deren „Tararabumstara“ der Saal brodelte.

Beim großen Finale verabschiedeten alle Aktiven den Jubiläums-Kreppelkaffee und das begeisterte närrische Publikum mit einem dreifachen Helau und dem ICV-Lied „In Ingelum beim ICV, da ist man fröhlich, da wird gelacht….“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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