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Mit grandiosem Kreppelkaffee in die Kampagne gestartet

Details

"Fassenacht mit Kerb gepaart - Ein Narrenspiel besonderer Art" - Unter diesem Motto begrüßte Sitzungspräsidentin Steffi Anthes von ihrer "Schnuggelbud" aus das bestens gelaunte Publikum und versprach allerhand süßes und feines für die nächsten Stunden! Und sie setzte die Erwartungen wahrlich nicht zu hoch, hatte das rund 5 1/2 - stündige Programm doch alles, was das Narrenherz begehrte!

Den Anfang machte die ICV-Garde, die es wieder einmal geschafft hat, Tradition und Moderne gekonnt in einen wunderschönen Gardetanz zu packen. 
Gabi Heiser-Gräff ließ dann in ihrem Protokoll das politische und gesellschaftliche Geschehen des vergangenen Jahres revue passieren und ließ wirklich nichts aus! Egal ob König Kurt mit seinem Nürburgring, der Berliner Flughafen, die Eurorettung, der Fluglärm oder aber auch der Rheinlandpfalztag - zu allem hatte sie die passenden Argumente!
Kräftig mit klatschte dann das närrische Volk zu den Tanzschritten der "Petite Majorette" Sandra Nelgen, die mit tollen Schrittkombinationen zu begeistern wusste! Schön, das der ICV solch sehr guten Nachwuchs in seinen Reihen hat!



Apropos ICV-Nachwuchs und Jugend in der Bütt  - "Zu Weihnachten haben wir uns einen Apple gewünscht. Und was haben uns unsere Eltern geschenkt? Äpfel vom Gottschalk" - beschwerten sich Marit Klumb und Paul Bauermann in ihrem klasse Vortrag und stellten fest: Mama und Papa sind richtig peinlich! Mit ihren Schilderungen aus dem Familienleben hatten sie alle Lacher auf ihrer Seite, besonders als sie erklärten: Pupertät ist, wenn Eltern kompliziert und schwierig werden!
Erneut zum kochen brachte dann die Gummibärchenbande (Kinderballett) des ICV die Narrenschar, als sie als Indianer verkleidet die Bühne erstürmten und ihren sehr schönen Tanz präsentierten. Kaum verwunderlich, dass hierfür eine Zugabe eingefordert wurde. Nachdem die "Bumser" Markus Fink und Jürgen Hilf allerlei seltsames aus ihrem Leben zu berichten hatten ließ es das dann im Anschluss das Jugendballett so richtig krachen! Mit einem tollen Musikzusammenschnitt  wussten auch sie tänzerisch absolut zu überzeugen. Kein wunder also, das die ganze Halle mit klatschte!
Ein absolutes Highlight war dann, wie in jedem Jahr, Bernd Rott als"Till vom ICV". Mit gekonnt scharfer Zunge und grandios formulierten Reimen wusste er von so manchem zu berichten. So soll der Zugorganisator vom Rheinlandpfalztag Klaus Anthes mit seinem Team von Ruanda wegen des komplett verregneten Umzugtages als "Regenmacher" bestellt worden sein. Und für die Erbauer des Stadtteilhauses hatte er bezüglich der "Wasserproblematik" auch gleich einen heißen Tipp: Lasst das Wasser doch durch den Keller fließen und macht eine Römische Therme daraus! Auch über die neue Brille des OBs Ralf Claus wunderte er sich sehr, hat sie doch einen schwarzen Rahmen...schwarz...hm, sollte der denn eigentlich nicht rot sehen..? Als er dann noch eine zusätzliche "Vierfarbbunte Fahne" an den Stadteinfahrten und überhaupt auch mal eine Stadteinfahrt in Ober-Ingelheim forderte waren die Narren nicht mehr zu halten! Minutenlange stehende Ovationen waren die Folge - kein Wunder!



Dann traten Karl-Heinz Schäfer und Maria Martin-Bös von der Föderation Europäischer Narren (FEN) auf die Bühne, und das hatte seinen ganz speziellen Grund. Bernd Rott wurde für seine außergewöhnlichen Verdienste um das karnevalistische Brauchtum und ganz besonders für sein hervorragende und unermütliche Vereinsarbeit beim ICV mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die FEN zu vergeben hat, nämlich dem "Narren Europas in Brillant" - einer Auszeichnung, die in den letzten 22 Jahren in ganz Rheinland-Pfalz nur 3 mal vergeben wurde. Auch hier gab es minutenlangen Applaus!
Ebenso geehrt wurden die Komiteeter Melanie und Steffen Kohler, und zwar mit dem ebenfalls nur sehr selten vergebenen Verdienstkreuz von Rheinland-Pfalz für ihr außergewöhnlich hohes soziales Engagement. Hierbei überschreiten sie bei Extremläufen von teilweise über 250 Km nonstop regelmäßig die Grenzen des für den menschlichen Körper eigentlich machbaren um auf diesem Wege Spenden für verschiedenste soziale Einrichtungen zu sammeln.
Die Konfettis rundeten dann mit ihren hervorragenden Songarrangements und Texten das sehr kurzweilige Programm der ersten Halbzeit ab. Der ganze Saal sang und klatschte mit, bevor Steffi Anthes die Närrinnen und Narhallesen in die 2*11-minütige Pause schickte.



Die zweite Hälfte des närrischen Frohsinns eröffnete dann das Damenkomitee, das als "leckere Süßigkeiten" wie Zuckerwatte, Lebkuchenherzen oder auch Zuckerstangen verkleidet ihren Tanz zum Besten gaben. Im Anschluss daran wurde es akrobatisch und so manchem Gast blieb regelrecht der Atem stehen - denn Skin Deep präsentiere einen Tanz, der seines Gleichen suchte. Spontaner Applaus schon während des Tanzes, der treffenderweise "Paranoia" hieß, unterstrich die Würdigung dieser faszinierenden Darbietung!
Wie kommt eigentlich der Kerbebaum zur Kerb? Und wie wird so ein Baum überhaupt geschmückt und anschließend gesegnet? Diese Geschichte und noch einiges mehr hatte passenderweise der Jahrgang 76/77 zu erzählen, der ja sowieso die Meinung vertrat: Das war der beste Jahrgang aller Zeiten!



Mit ihrem Gewicht zu kämpfen hatte dann Conny Kluth, die schon allerlei Diäten getestet, aber mit keiner so richtigen Erfolg hatte und sowieso der Meinung war, für ihr Gewicht nur etwas zu klein zu sein! Und auf den Wegen zu ihren Ärzten und Diätenberatern stellte sie dann fest: Huch, ich nehme ja ab! Ob das an der Bewegung liegt? Und schwupps wurde sie zur Walkerin...
Und dann war es einmal wieder soweit, ein weiteres absolutes Highlight dieser Veranstaltung sollte kommen, nämlich Celine Hämmerling, das Tanzmariechen des ICVs! Was sie dem Publikum präsentierte war einfach grandios, ein Tanz, der den Saal regelrecht mitriss und in absolute Verzückung ob der unglaublichen Schrittfolgen und Kombinationen versetzte. Klar, das es auch hierfür minutenlange stehende Ovationen und Zugabeforderungen gab!
Dann wurde es laut, schrill und bunt - die Ingelumer Rotwoigeister, die ja mit dem ICV kooperieren, marschierten auf und rissen die Narrenschar mit sich. Mit wunderbaren dargebotenen Titeln sorgten sie für ordentlich Stimmung in der Narhalla! Klasse, besonders wenn man weiß, das es diese Guggemussig erst seit etwa einem Jahr gibt!
Die ICV-Großeltern Elke Hilf-Breyer und Jürgen Hilf erzählten dann aus ihrer Zeit, als sie noch frisch verheiratet waren, ach was gab´s da zu lachen. Eine Knaller nach dem anderen ließen sie von Stapel und strapazierten die Lachmuskeln des Publikums mit ihrer klasse präsentierten Narretei doch schon sehr!



Das Finale des Programms bildete dann das Männerballett "Viel Spaß" mit ihrem "Biene Maja Tanz". Da wurden doch auch bei den Erwachsenen Erinnerungen an ihre kindheit wach, an Maja, Willi und Flip...und das Ganze dann zu entsprechender Musik noch tänzerisch hervorragend umgesetzt - klasse! Die Gäste waren begeistert. Mit dem Aufmarsch aller Aktiven auf der ICV-Bühne endete dann ein sehr kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm. 

Nun heißt es auf zur Sitzung am Samstag, den 02.02.2013, 20.11 Uhr! Denn dann präsentiert Sitzungspräsident Ralf Stoffel mit seinem Herrenkomitee allerlei Kokolores!
Also, für alle die den Kreppelkaffee verpasst oder noch nicht genug von der Fassenacht haben - auf zur Sitzung in die Narhalla der TuS-Ober-Ingeheim an der Bugkirche!

Eine Videozusammenfassung von etwa 40 Minuten gibt es hier
Alle Bilder der Veranstaltungen gibt es hier!

   
© Steffen Kohler