Sorgfältige Vorbereitung ist nötig - AZ vom 14.02.2012
14.02.2012 - INGELHEIM Von Beate Schwenk FASTNACHTSUMZUG Ingelheimer Carneval-Verein veranstaltet närrischen Lindwurm zum 40. Mal Diesem Moment fiebert der Ingelheimer Carneval-Verein (ICV) jedes Jahr mit großer Vorfreude entgegen: Wenn sich am Fastnachtssonntag um 14.11 Uhr der närrische Lindwurm in Bewegung setzt, ist der ganze Verein auf den Beinen. Der traditionelle Fastnachtsumzug durch Ober-Ingelheim, der in diesem Jahr seine 40. Auflage erlebt, wird nämlich vom ICV organisiert. Zwischen 65 und 70 Zugnummern schlängeln sich alljährlich durch die Straßen und Gassen des Stadtteils. Damit dies planmäßig und ohne Zwischenfälle geschieht, ist eine gewissenhafte Vorbereitung nötig. Erste Kontakte werden schon im Oktober geknüpft „Es fängt damit an, dass wir im Oktober, November die Teilnehmer der letzten beiden Jahre anschreiben - in der Hoffnung, dass die Adressen noch stimmen“, erklärt IVC-Vorstandsmitglied Steffen Kohler, der für die Organisation verantwortlich ist. Per E-Mail würden alle Kandidaten über den Termin informiert und auf die Anmeldefristen hingewiesen. Ab dem 1. Januar konnten sich Vereine und Jahrgänge auf die Liste setzen lassen. Inzwischen, sagt Kohler, laufe alles online. „Das hat den Vorteil, dass einem nicht so schnell etwas durch die Lappen geht.“ Frühzeitig informiert werden auch Behörden, Rettungs- und Einsatzkräfte. Mit Polizei, DRK, Bauhof und Ordnungsamt arbeite man seit vielen Jahren eng zusammen, lobt Kohler die gute Kooperation, ohne die ein solches Großprojekt gar nicht durchführbar wäre. Natürlich auch nicht ohne die ehrenamtlichen Vereinsakteure. Zu Beginn eines Jahres treffe man sich mehrmals, um die Modalitäten zu besprechen. Gibt es Änderungen oder Neuerungen? Wer soll den Zug begleiten? Wer übernimmt die Einweisung? Nur einige Dinge, die im Vorfeld zu klären sind. Die richtig heiße Phase beginnt jedoch erst in dieser Woche. Bis Freitag, 18 Uhr, können sich die Zugteilnehmer noch anmelden. „Es gibt aber auch Spezialisten, die muss ich eine Stunde vorher anrufen“, berichtet Kohler. Doch auch hier ist der ICV flexibel; man kennt ja seine Pappenheimer. Ein Jahrgang, der die Anmeldung verschlafen hat, kann trotzdem noch mitlaufen. Im Großen und Ganzen aber sollte die Liste am Freitagabend komplett sein, damit die Detailplanung anlaufen kann. Musikgruppen, Motivwagen und Fußgruppen werden so verteilt, dass überall Stimmung ist, ohne dass sich die Musikbeiträge gegenseitig ins Gehege kommen. Ist alles im Kasten, wird eine letzte Rundmail mit der Zugaufstellung verschickt. Aufstellplätze werden mit Kreide gekennzeichnet Am Sonntagmorgen beginnt dann die letzte Etappe. „Wir gehen die Selztalstraße ab und zeichnen mit Kreide ein, wer sich wo aufstellen soll.“ Sobald die ersten Teilnehmer eintreffen, werden sie von Einweisern in Empfang genommen und mit ihrer Zugnummer bedacht. Ist der Lindwurm erst mal am Rollen, achten aufmerksame Zugbegleiter darauf, dass sich alle Akteure an die Spielregeln halten. Und darauf, dass die Lücken zwischen den Gruppen nicht zu groß werden. „Wenn das Männerballett mal wieder am Tanzen ist, wird vorn der Zug gestoppt, damit der Rest aufschließen kann“, erklärt Steffen Kohler das Prinzip. Ein Wagen wird in diesem Jahr beim Ober-Ingelheimer Umzug sicher schmerzlich vermisst werden: der des Zugmarschalls. Nachdem Erich Odernheimer, ICV-Urgestein und langjähriger Zugmarschall, vergangenes Jahr verstorben sei, bleibe der Wagen dieses Jahr in der Garage stehen. Auch der Titel Zugmarschall werde vorerst nicht neu verliehen, erklärt Steffen Kohler. Wochenblatt 09.02.2012 Rund fünf Stunden dauerte der Kreppelkaffe des Ingelheimer Carneval Vereins (ICV) in der Ober-Ingelheimer Narrhalla (Turnhalle an der Burgkirche). Die Aktiven auf, vor und hinter der Bühne mit der sehr agilen, munteren Sitzungspräsidentin Steffi Anthes sorgten unter dem Motto: „Wir feiern bis die Schwarte kracht – für tierisch gute Fassenacht“.INGELHEIM (gsc) – Es eröffnete das „Golden Gate-Trio“ unter Markus Fink den bunten Reigen auf der Bühne. Steffi Anthes begrüßte die Ehrengäste wie MdL Dorothea Schäfer, Ex-OB Dr. Joachim Gerhard, Vertreter der Arbeiterwohlfahrt mit Gerhard und Annelie Körber, Ratsmitglieder, des CVW, CVFW und des NCI. Sie begrüßte besonders Ehrensitzungspräsidentin Elvi Adolf. „Für mich sind Elvi Adolfs unnachahmliche Auftritte als Charly Chaplin unvergesslich“, betonte sie. Steffi Anthes wies darauf hin, dass es für die Herren- Sitzung am 11. Februar noch Eintrittskarten gibt. Zwischen dem Auftritt der Garde unter Leitung von Annika Huesmann und dem ICV-Kinder-Ballett, Leitung Silke Schenkenberger Gaby Heiser-Gräf brachte ihr sie ein tolles Protokoll zu Gehör. Mit der Themenvielfalt: Neue Mitte, Mole, OB-Wahl, Rheinland-Pfalz-Tag bis zu hin zu Guttenberg und Christian Wulff, hatte sie nichts vergessen. Herrlich war es, dem Zwiegespräch zwischen Marit Klumb und Paul Bauermann zu lauschen, bei denen „Chaos pur“ im Hause herrsche. Sehr schön der Auftritt von „Petit Majorett“. Teils deftig-fröhliche Erlebnisse brachte das Paar, Elke Hilf- Breyer und Jürgen Hilf, das am 11. 11. 2011 geheiratet hatte auf die Bühne. Bestens zu gefallen wusste der Jahrgang 1976/77 mit Jan May, Christian Knauer, Mathias Mathew, Markus Eppert, Markus Hellbauer, Kai Müller und Michael Weidmann. Das galt auch für das Jugendballett „Kids on Fire“, Leitung Nicole Nelgen. In die „zweite Halbzeit“ kam das Damen-Komitee, eingedenk des Mottos mit einem Tanz als Eisbären zurück. Klaus Anthes, der neue „Streckengeher bei der Stadt“, verstand es, bestens zu beweisen, wie schön es doch in Ober-Ingelheim ist. Unter der Melodie der Tritsch- Tratsch-Polka präsentierte sich die zehnjährige Celine Hämmerling als exzellentes, schwungvolles Funkenmariechen – wie man es schon lange nicht mehr erlebt hat. Stehender Applaus für diesen Auftritt! Mathias Mathew, Kai Müller und Michael Weidmann wußten als Kaiser Karl, Traube und Bismarckturm mit ihrem Rap den Finger in so manche Wunde zu legen. Unter der Leitung von Steffi Hausmann und Julia Wilhelm begeisterte das Ballett der TuS „SkinDeep“ und bekam stürmischen Applaus. Höhepunkt bei den Vorträgen, war der „Till“ mit ICV-Präsidenten Bernd Rott. Sein Vortrag war gespickt mit Lokalkolorit. Das sehr schön anzuschauende Männer-Ballett unter Leitung von Julia und Miriam Deufel war einfach Klasse. Das galt zum Schluss auch für den Auftritt der „Ingelheimer Konfettis“. Sie waren zum ersten Mal beim ICV unter der Leitung von Stefan Hammer, mit „Boss“ Albert Schweikhard und am Klavier Nils Gurow. Da stimmte gerade alles in Musik, Text, Choreographie. Die Gruppe zauberte mit ihrem Auftritt eine Riesenstimmung zum Finale in die Narrhalla. Ganz toll!
Artikel Allgemeine Zeitung 07.02.2012
Bunter Mix aus Tradition und Moderne07.02.2012 01:00 Uhr - INGELHEIMVon Heinrich W. Hamann ICV Besucher des Kreppelkaffees freuen sich über talentierten Nachwuchs auf närrischer Rostra Es ist nicht auszuschließen, dass in Ober-Ingelheim seit Sonntag hinter vorgehaltener Hand begeistert närrische Kreppelkaffeetrinkertipps weitergegeben werden: Bei Tabak Bambach gibt es noch Restkarten für die ICV-Sitzung am 11. Februar. In der Tat haben die Aktiven wieder einen stimmigen Mix aus traditioneller Fastnacht und modernen Elementen geboten, und hoffnungsvollen Nachwuchs in der Bütt und auf der Rostra vorgestellt. Funkenmariechen begeistert das Publikum Dabei hat sich das Publikum womöglich sogar „verliebt“: In Celine Hämmerling (10), die als liebreizendes Funkenmariechen geboren worden sein muss und ihr schwieriges Programm mit einem Lächeln darbot, das von Herzen kommt. Zusammen mit Kollegin Sandra Nelgen als Petite Majorette besitzt der ICV in dieser Kategorie Juwelen. Als solche muss man auch die „nur unwesentlich älteren Knaben“ vom Jahrgang 1976/1977 mit ihrem Motor, Michael Weidmann, begreifen. Ob sie „Karl, den mit dem Großen“, sein(e) Heim(at) in Nieder-Ingelheim suchen lassen oder als Maskottchen der Rotweinstadt diese mit Verve beim Rheinland-Pfalz-Tag 2012 präsentieren, da wackelt die Waldeck. Gewackelt hat auch - wir sind immer noch bei jungen Protagonisten - der familiäre Zusammenhalt bei einer Familie, in der der Papa der Mama sieben Zwerge „gemacht“ und den Grundstock für „Chaos pur“ gelegt hat. Über Futterneid, Stau bei der Morgentoilette und einen Schlafsaal wie bei der Bundeswehr wurde berichtet. Das durchgängig blendend aufgelegte, weil gut unterhaltene närrische Auditorium hatte seinen Jux. Protokollerin geißelt Verfehlungen der Politiker Den hatte es übrigens nicht von Beginn an: Weil die Zeiten, mit denen sich die das Eis brechende Protokollerin beschäftigen musste, einfach zu unerfreulich sind. Minutiös zeichnete Gaby Heiser-Gräf Euro und Spritpreissorge nach, geißelte die Plagiatoren und Vorteilsnehmer im Amt, von denen der kleine Mann (tunlichst nicht) „lernen“ könne. Für den Mikrokosmos Ingelheim (den butterblumigen Bahnhof oder die Mole, um die man die Wasserhinkel beneidet) und die Frauenpower im ICV fand sie versöhnliche Reime, die wieder schmunzeln ließen. Schallend gelacht hat man über eine sieben Jahre auf Brautschau Lauernde (Elke Hilf-Breyer), die doch noch ein „Purzelche mit Migrationshintergrund“ (Nieder-Ingelheimer) fand: Zum Schießen war auch Ehemann Jürgen Hilf, ein „ausgebuffter Fernbedienungssucher“, der in der Hochzeitsnacht seine „Fuschelbemühungen“ einstellte, nachdem er die TV-Fernbedienung ertastet hatte. Die Stadt suchte einen Streckengänger mit Aufpasserqualitäten. Für diese „Aushängeschildfunktion“ kann nur einer in Frage kommen: Klaus Anthes, selber Aushängeschild als ICV-Redner, entledigte sich der Aufgabe bravourös und hatte nur ein Problem, als er in der neuen Mitte „e Rabbelche mache wollt‘“. Das kann rhetorisch nur noch einer toppen: Bernd Rott, der unübertroffene Till, der seine gestochen scharfen Pointen setzte.
Der ICV 1898 sucht einen Trainer/In für seine Garde.
Interessierte Tänzerinnen ab 16 Jahren sind ebenfalls herzlich willkommen.
Das Training findet jeden Mittwoch zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr in der Präsident Mohr Schule statt. Beginn des Trainings wird voraussichtlich nach den Sommerferien (evtl. auch schon ab Juni) sein. Kontakt: Sabrina Eickhoff Handy: 0179 - 3287136
Nachruf auf Erich Odernheimer Der ICV nimmt Abschied von einem großen Fassnachter, Komiteeter, Vorstandsmitglied, Zugmarschall und einem richtig guten Freund
Ein Mann der ersten Stunde…
Als im Jahre 1971 der Ingelheimer Carneval Verein 1898 e.V. wieder neu ins Leben gerufen wurde, war Erich Odernheimer einer der Mitbegründer.
In Vorstand und Herrenkomitee schätzte man seine Ratschläge fast 40 Jahre lang. Unermüdlich setzte er sich ein für seinen ICV. Er war immer zur Stelle - quasi als Mädchen für alles. Viele kannten ihn von unserem Weinstand am Rotweinfest. Dort war er mehr als 30 Jahre zu sehen. Den meisten Menschen aber ist er sicher bekannter als der Zugmarschall des ICV. Lange Zeit war er schon für den Umzug verantwortlich, bis er im Jahre 1992 zum ersten Mal als offizieller Zugmarschall hoch zu Ross den Zug begleitete. Ab 2000 durfte er es sich dann auf einer Bank während des Fastnachtszuges bequem machen, bis man ihm von 2004 bis 2011 in einer Krone zujubeln durfte. In seiner fastnachtlichen Laufbahn wurde er mit zahlreichen Ehrungen bedacht, darunter der Narr von Europa in silber und in gold. Der Ehrenbrief der Stiftung Kultur im Landkreis wurde ihm im Oktober 2008 von Landrat Claus Schick überreicht. Für viele von uns war er mehr als nur ein Mitkomiteeter - er war ein väterlicher Freund. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.
Mitgliederversammlung des ICV 1898 e.V. Am 15.04.2011 fand im Vereinsheim des Ingelheimer Carneval Vereines 1898 e.V. die jährliche Mitgliederversammlung statt. Es waren 37 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Nach der Begrüßung und dem traditionellen Jahresrückblick durch den 1. Vorsitzenden Bernd Rott folgte der Finanzbericht des Vereines durch die 1. Schatzmeisterin Marion Arendt. Aus diesem ging eine sehr gesunde wirtschaftliche Lage des Vereines hervor. Die Kassenprüfer Erich Menk und Willi Ranly, fanden in den Büchern keinerlei Fehler, sodass der Vorstand durch die Mitglieder mit 26 Ja – Stimmen, 11 Enthaltungen und 0 Nein – Stimmen entlastet wurde. Im Anschluss wurde der erste Kassenprüfer, bislang Erich Menk, neu gewählt. Zur Wahl standen Elke Baumgarten - Breyer und der sich erneut für dieses Amt zur Verfügung stellende Erich Menk. Dieser wurde dann auch mit 5 Enthaltungen und keiner Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Der Vorstand des Ingelheimer Carneval Vereines setzt sich weiterhin wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Bernd Rott, 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident: Ralf Stoffel, Schriftführerin: Merle Bohn - Schwenk, 1. Schatzmeister: Marion Arendt, 2. Schatzmeister: Gabi Heiser-Gräf, Sitzungspräsidentin: Steffi Anthes, Zugmarschall: Erich Odernheimer, PR-Manager: Steffen Kohler, Beisitzer: Rudi Deufel, Beisitzerin: Claudia Becker, Beisitzerin: Sabrina Eickhoff. Kassenprüfer: Erich Menk und Willi Ranly. Nachdem der Tagesordnungspunkt Verschiedenes abgehandelt wurde dankte Herr Rott nochmals allen Beteiligten für ein erneut sehr erfolgreiches Vereinsjahr sowie deren Teilnahme an der Mitgliederversammlung und beendete diese gegen 20:50 Uhr
Grandioser Spuk und viel Helau im Geisterschloss beim ICVAktive verzaubern das Publikum mit furiosem Programm des Frohsinns
 Auch in diesem Jahr eröffnete das Damenkomitee mit ihrer Sitzungspräsidentin Steffi Anthes die Narretei der diesjährigen Kampagne und brachte das wunderbar dekorierte „Geisterschloss“ in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Narrhalla der TuS Ober-Ingelheim mächtig zum kochen! Kein Wunder, war doch das über fünfstündige, komplett aus den eigenen Reihen dargebotene und sehr kurzweilige Programm gespickt mit allem, was das Narrenherz begehrt. Den Anfang machte traditionell Gabi Heiser-Gräff als Protokollerin. Sie ließ es sich nicht nehmen, mit gekonntem Witz und spitzer Zunge die Politik in Stadt, Land und Bund kräftig auf die Schippe zu nehmen. Im Anschluss überzeugte das Gardeballett mit hervorragenden Schrittkombinationen zu fetziger Musik das Publikum. Aus dem Jahre 2050 warfen die „ICV-Omma“ (Elke Baumgarten-Breyer) und die „ICV-Tanzmarie“ (Eveline Breyer) beim „Dinner for two" einen Blick in die Vergangenheit des Jahres 2011 und strapazierten gemeinsam mit Buttler James (Matthias Breyer) und dem Tiger (Jürgen Hilf) sowie ihren virtuellen Gästen „Sir Admiral von Stoffel“, „Rudi Winterdeufel“ und „Mr. Pommerott“ die Lachmuskeln der Zuschauer auf das Schärfste. Auf „The Jailhouse Rock“ brachte dann das Kinderballett die Halle zum Toben. Für unwiderstehlich schön und mit absoluten Traummaßen ausgestattet befand sich die als Topmodel auftretende Conny Kluth und hatte mit ihren wunderbaren Vortrag die Lacher auf ihrer Seite. Karoline Schwenk, die in diesem Jahr letztmalig als Tanzmariechen auftrat, setzte der klasse Stimmung mit einer Choreografie vom Feinsten noch einen drauf und begeisterte die Narrenschar ebenso wie der darauf folgende Jahrgang 76/77, der den Ingelheimer Weingeist dank Bacchus von seinem Fluch befreite . Dann hielten die Muggedeiwel 2010 aus Ingelheim, die sich per Kooperation dem ICV angeschlossen haben, Einzug in das Schloss und brachten die altehrwürdigen Mauern und deren Bewohner mit erstklassig vorgetragener Guggemussig mächtig zum Beben! Niemand hielt es auf den Sitzen, jeder machte mit, sodass das Narrenvolk mit dem Ausmarsch der Teufel bestens gestimmt in die darauf folgende 2*11-minütige Pause gehen konnte. Mit einem gekonnten Tanz auf „Ghost Basta“ eröffnete das Damenkomitee den 2. Teil des Frohsinns und erntete für ihre wunderbare Darbietung stehende Ovationen. Die Bummser (Marcus Fink und Jochen Stoffel) verstanden es dann mit viel Reim, Witz und Musik zu begeistern, ehe das Aushängeschild der Ober-Ingelheimer Fastnacht schlechthin die Bütt betrat, nämlich Bernd Rott als „Ingelheimer Till“. Wie kein zweiter verstand er es mit brillanten Fersen die Geschehnisse der Stadt scharfsinnig und mit viel Witz auf´s Korn zu nehmen. Nichts ließ er aus und erntete dafür minutenlangen Beifall. Auf ein Medley von AC/DC tanzte dann das Jugendballett mit rockigen Tanzfiguren, ehe das „Spargelmännchen“ (Ralf Claus) vom Ober-Ingelheimer Marktplatz von dem dort über das Jahr erlebte und gehörte berichtete. Egal ob die anstehende OB-Wahl oder dem „Matthäus des Mittelalters“ (Karl der Große), zu allem hatte er was zu sagen. Mit „Hot Summer“ von Queen machte dann das Showballett mit ihrem heißen Kostümen und Bewegungen beste Stimmung. Für unglaublich schön befand sich dann der erste männliche Hofstaat des Rotweinfestes (Michael Weidmann, Kai Müller und Matthias Matthew) und bekam für deren Verbesserungsvorschläge, z.B. 14 Tage Festdauer und kostenlosen Wein für alle, riesen Zustimmung. Auf „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ (Dschungelbuch) und „Waka Waka“ (Shakira) heizte dann das Männerballett den Narren noch einmal mächtig ein und begeisterte mit tollen Schritten und gewagten Hebefiguren.
Durch das Finale aller Aktiven endete eine sehr gelungene Veranstaltung, die musikalisch von der Show- und Tanzband „Golden Gate“ umrahmt wurde. Hinweisen möchte der ICV auf seine Sitzung am 26. Februar, um 20:11 Uhr in der Turnhalle der TuS Ober-Ingelheim. ICV eröffnet mit Fahnenhissung offiziell die fünfte Jahreszeit Der ICV hat traditionell am 11.11. um 11 Uhr 11 an seinem Vereinsheim in der Westerhausstraße durch das Hissen der vierfarbenfrohen Fahne die narrische Zeit eingeläutet. Von nun an kann dem karnevalistischen Treiben endlich wieder freier Lauf gewährt werden. Dies wurde ja nach der doch viel zu langen Zeit der humoristischen Entbehrungen nun auch wirklich Zeit! Hier ist irgendwie der Wurm drin...

Endlich ist wieder Fassnacht und darauf ein dreifach donnerndes HELAU!

Pünktlich zum Start der Kampagne 2011 ist der Icv 1898 e.V. nun auch in Facebook zu finden. Hierzu einfach ganz oben rechts im Topmenu auf "Facebook " klicken. Viel Spaß!
Ausflug des ICV nach Langenhorn  Vom 20. - 23.08.2010 besuchte eine Abordnung des Ingelheimer Carneval Vereines den Spielmannszug in Langenhorn,zu dem eine innige Freundschaft besteht. Empfangen wurden sie von Ingrid und Jürgen Kock, die mit einem leckeren Fruchtcocktail auf die ICVler warteten. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es erst einmal in die Unterkünfte, um im Anschluss im "Dörpseck" leckeres aus dem Hohen Norden zu genießen. Am darauf folgenden Tag wurde dann die Flensburger Brauerei besucht. Hier gab es tiefe Einblicke in die Kunst des Bierbrauens mit allerlei Wissenswertem und einer abschließenden, sehr leckeren Bierprobe mit feinen Häppchen. Nach fast drei Stunden konnte dann jeder den rest des Nachmittags frei verbringen. Eine schöne Gelegenheit, sich die schöne Stadt Flensburg mit ihrem sehenswerten Hafen etwas genauer anzusehen. Zu Abend gespeißt wurde dann im "Bongsiel", einem ausgezeichneten Fischrestaurant. Egal ob frischen oder geräucherten Aal, Scholle oder Krabben, aber auch Lamm oder Rind, alles wurde köstlich serviert. So endete ein erlebnisreicher, wunderschöner Tag. Sonntags fuhren dann alle nach Büsum, wo der "Blanker Hans" besichtigt wurde. Hier gab es allerlei lehrreiches rund um die Themen Klima und Wetter, Ebbe und Flut, Sturmfluten und Techniken, mit Dämmen deren Bedrohung zu begegnen. Der Nachmittag war dann erneut zur freien Verfügung. Abends hieß es dann Leinen los, denn von Dagebüll aus wartete eine wunderbare Sunset-Schiffstour mit Grillen an Bord auf die ICVler und zahlreiche Aktive des Spielmannszuges Langenhorn. Gut gelaunt und in geselliger Runde endete dann auch leider der letzte Tag im hohen Norden. Sonntag hieß es dann leider wieder Abschied zu nehmen, aber nicht ohne dem Versprechen, nächstes Jahr erneut zu Besuch zu kommen.
Alle Reisenden bedanken sich ganz recht herzlich bei der Familie Kock, die wie auch in den letzten Jahren, für ein sehr abwechslungsreiches Programm gesorgt haben!
Hier sind die Bilder aus Langenhorn ICV-Damenkomiteterin Melanie Kohler wird Pfalzmeisterin im 100 Km Straßenlauf und erreicht den 3. Platz bei der DUV-Challenge (Deutschen Meisterschaft) in der AK W 35
Die 38-jährige Ultramarathonläuferin Melanie Kohler holte sich beim 100 Km-Straßenlauf am Leipziger Auensee am 14.08.2010 bei ihrem ersten 100er überhaupt auf Anhieb den Titel der Pfalzmeisterin in einer Zeit von 11:46:17. Keine andere Frau dieses Lamdesverbandes war schneller über diese Distanz. Auch bei der gleichzeitig ausgetragenen DUV-Challenge (Deutsche Meisterschaft) war sie mit einem hervorragenden 3. Platz in ihrer Altersklasse W 35 sehr erfolgreich. Ihr Mann, ebenfalls Komiteter, Vorstandsmitglied und PR-Manager des ICV, der 40-jährige Steffen Kohler, holte sowohl bei den Pfalzmeisterschaften als auch bei der DUV-Challenge jeweils den sehr guten 4. Platz und erreichte sogar mit der Mannschaft der LG-DUV den 2. Platz und damit die Vizemeisterschaft in beiden Wertungen. Das beweist, dass sich Sport und Fastnacht wunderbar miteinander vereinbaren lassen.
Weitere Informationen sowie Bilder, Urkunden und Film unter: http://runningfreaks.de
Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest des ICV
Am 31.Juli und 01.August 2010 feierte der Ingelheimer Carneval Verein sein traditionelles Sommerfest. Ausgelassen wurde gefeiert und getanzt bis in die frühen Morgenstunden. Kein Wunder, wurde doch den zahlreichen Gästen so einiges geboten. Bei schönstem Sommerwetter nutzen die Kleinsten die Möglichkeit, sich beim Wasserbombenweitwurf und beim Eierlaufen zu messen. Selbstverständlich bekam jeder einen kleinen Preis. Zwischendurch hatten sie die Möglichkeit sich mit Kuchen aus dem riesigen Buffet zu stärken. Und die Eltern? Sie konnten außer Kuchen auch noch Kaffee genießen und sich später am Grill mit Schwenksteaks, Rinds- und Schweinebratwürsten sowie zahlreichen Salaten kulinarisch verwöhnen lassen. Abgerundet wurde das Ganze dann noch durch verschiedene Biere, leckere Weine, Sekt und feinen Cocktails aus der Sommerbar! Aber auch die Großen hatten die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen, hatte doch das Damenkomitee ein paar nicht ganz so leichte Spiele vorbereitet. Auch der Dj machte mit den passenden Rythmen klasse Stimmung und sorgte so für eine stehts gut gefüllte Tanzfläche. Erst in den frühen Morgenstunden gingen auch die letzten Gäste zufrieden nach Hause. Der traditionelle Frühschoppen rundete dann am Sonntag das sehr gut besuchte Sommerfest des ICV perfekt ab. Das Team des ICV bedankt sich bei allen Gästen und freut sich schon auf ihren Besuch im nächsten Jahr, – wie immer am ersten Augustwochenende – wenn es wieder heißt: Auf zum Sommerfest des ICV!
Mitgliederversammlung des ICV 1898 e.V.
Bisheriger Vorstand für weitere 2 Jahre im Amt bestätigt Am 23.04.2010 fand im Vereinsheim des Ingelheimer Carneval Vereines 1898 e.V. die jährliche Mitgliederversammlung statt. Es waren 34 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Bernd Rott folgte ein kurzer Jahresrückblick und im Anschluss der Finanzbericht des Vereines durch die 1. Schatzmeisterin Marion Arendt aus dem eine sehr gesunde wirtschaftliche Lage des Vereines hervor ging. Die Kassenprüfer Erich Menk und Willy Ranly fanden in den Büchern keinerlei Fehler, sodass der Vorstand durch die Mitglieder mit 23 Ja – Stimmen, 11 Enthaltungen und 0 Nein – Stimmen entlastet wurde. Anschließend fand die Vorstandswahl statt, zu der sich der alte Vorstand erneut zur Wahl stellte. Der Wahlleiter Andreas Klumb schlug ein offenes Wahlverfahren vor, welches einstimmig beschlossen wurde. Der alte und somit auch neue Vorstand wurden am Block mit 23 Ja – Stimmen, 11 Enthaltung und 0 Nein – Stimmen wieder gewählt. Als neuer Kassenprüfer wurde Willy Ranly mit 31 Ja – Stimmen, 3 Enthaltungen und 0 Nein – Stimmen gewählt. Der Vorstand setzt sich somit wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Bernd Rott, 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident: Ralf Stoffel, Schriftführerin: Merle Bohn - Schwenk, 1. Schatzmeister: Marion Arendt, 2. Schatzmeister: Gabi Heiser-Gräf, Sitzungspräsidentin: Steffi Anthes, Zugmarschall: Erich Odernheimer, PR-Manager: Steffen Kohler, Beisitzer: Rudi Deufel, Beisitzerin: Claudia Becker, Beisitzerin: Sabrina Eickhoff Nachdem der Tagesordnungspunkt Verschiedenes abgehandelt wurde beendete Herr Rott die Versammlung und dankte an Anwesenden für ihre Teilnahme.
Guggemusik in Ingelheim - Kooperation mit ICV
Mugge-Deiwel wollen kräftig einheizen Der Name ist Programm - Er steht für "heiße Mucke" und "teuflisches Vergnügen". So bringt es der Vorsitzende des neu gegründeten, ersten Ingelheimer Guggemusikvereines, Michael Kaiser, treffend auf den Punkt.
Genügend Erfahrung bringen die bislang 15 Vereinsmitglieder allemal mit, spielten sie doch zuvor zum größten Teil in Mainzer Spielmannszügen und Guggemusikgruppen. Doch jetzt wollen sie gemeinsam "dem weißen Fleck auf der Landkarte Ingelheim" endlich Farbe einhauchen und die Guggemusik auch außerhalb von Mainz erfolgreich etablieren.
Hierzu wird weiter Verstärkung gesucht. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis, alle sind herzlich willkommen und Notenkenntnisse nicht erforderlich. Vornehmlich für Schlagzeug , Pauke, Tempo-Blocks, Lyra und Blasinstrumente wird noch Nachwuchs gesucht.
Weitere Informationen gibt es unter: www.muggedeiwel.de
Der ICV ist stolz darauf, die Muggedeiwel als Kooperationspartner gewonnen zu haben und freut sich schon jetzt auf deren Auftritte während der Kampagne!
Fastnachtsumzug am 14.02.2010
Artikel aus dem Ingelheimer Wochenblatt vom 18.02.2010 (Zum Lesen bitte das Bild anklicken)

Sitzung am 06.02.2010
Artikel aus der Ingelheimer Allgemeinen Zeitung vom 08.02.2010 (Zum Lesen bitte das Bild anklicken)

Feuerwerk des Frohsinns beim Kreppelkaffee des ICV
Steffi Anthes mit bravurösem Einstand in Kampagne gestartet Die neue Sitzungspräsidentin des ICV, Steffi Anthes, eröffnete mit einem Feuerwerk der Heiterkeit die Kampagne des ICV beim diesjährigen Kreppelkaffee in der restlos ausverkauften Narrhalla von Ober-Ingelheim. Nach anfänglicher Nervosität, wer möchte ihr das verdenken, führte sie dann gekonnt durch den viereinhalb stündigen, komplett aus den eigenen Reihen bestrittenen Reigen des Frohsinns. Den Start machte traditionell Gabi Heiser-Gräff als Protokollerin und ließ erneut mit viel Witz kein Thema aus Bundes-und Kommunalpolitik aus. Dann war es Zeit für das Gardeballett, das auch in diesem Jahr mit hervorragenden Schrittkombinationen überzeugte. Einen fürchterlichen Alptraum hatte dann Michael Weidmann, der in diesem als Babysitter auf seinen Bruder in der XXL-Version (Kai Müller) aufpassen sollte, nur gut, dass es „nur“ ein Traum war! Für riesen Stimmung im Saal sorgte dann das Jugendballett mit einer klasse Darbietung auf Lady Gaga´s Pokerface, ehe Conny Kluth in Ihrem Vortrag davon träumte Prominent zu sein und letztendlich doch feststellte: „Besser man bleibt wer man ist“. Als Überraschung und besonderes Geschenk an Steffi Anthes zeigten Eveline Breyer und Jonas Becker Lateinamerikanische Tänze der Extraklasse. Kein Wunder, tanzt dieses Paar doch in der zweithöchsten Klasse und belegt dort sogar Platz 72 der Rangliste. Nachdem Queen Appel (Jutta Appel) vergeblich versucht hat ihren Traumprinzen zu finden, zeigte das Tanzmariechen des ICV (Karoline Schwenk) ihr Können, ehe die Bummser (Marcus Fink und Jochen Stoffel) mit Reim, Witz und Musik das närrische Publikum bestens gelaunt in die Pause schickte. Nach 2 mal 11 Minuten eröffnete dann das Damenkomitee mit einem illustren Tanz auf „Das knallrote Gummiboot“ die zweite Hälfte des Programms. Einen vierfarbenfroh blinkenden Bismarckturm in der Fastnachtszeit, endlich einen Rotweinbrunnen oder ein 11-Sterne-Hotel für Ingelheim, das waren nur einige der Forderungen des Ingelheimer Tills (1. Vorsitzender Bernd Rott), der auch in diesem Jahr mit brillant geschliffenen Reimen kein lokales Thema ausließ und dafür stehende Ovationen des Publikums erntete. Mit Mambo Nr. 5 brachte dann das Kinderballett die Halle so richtig in Fahrt. In einem Zwiegespräch zwischen der ICV-Oma (Elke Baumgarten-Breyer) und ihrem Enkel (Matthias Breyer) verkündete diese dann die Sensation des Abends: “ Michael Jackson lebt, ich habe ihn wiederbelebt“! Und tatsächlich, live und in Farbe erschien dieser (Eveline Breyer) dann auf der närrischen Rostra. Von Moulin Rouge inspiriert zeigte dann das Showballett des ICV einen Tanz der besonderen Art. Als Spargelstecher fragte sich anschließend Ralf Claus in seinem mit zahlreichen Pointen gespickten Vortrag, ob das „Bauwerk am Ober-Ingelheimer Marktplatz“ nun ein Brunnen oder ein Denkmal sei und schilderte seine dortigen Erlebnisse als eine der drei Figuren. Sogar ein Kinofilm wurde in „Studio 13“ gedreht. Die Regie hatte der Jahrgang 76/ 77 und strapazierte mit verschiedenen Versionen von „Die Ermordung Schneewittchens“ erneut die Lachmuskeln der Zuschauer. Mit „Schönen Grüßen aus der Hölle“ brachte das Männerballett eine teuflisch gute Choreographie auf das Parkett und überzeugte mit tollen Hebefiguren und ausgeklügelten Schrittfolgen das begeisterte Narrenvolk. Durch das Finale aller Aktiven endete eine sehr gelungene Veranstaltung, die musikalisch von der Show- und Tanzband „Golden Gate“ umrahmt wurde. Hinweisen möchte der ICV auf seine Sitzung am 06. Februar, um 20:11 Uhr in der Turnhalle der TuS Ober-Ingelheim. Annika Huesmann, Lisa Nehlig und Gundi Deufel mit FEN-Orden geehrt Gleich drei Ehrungen der besonderen Art gab es beim heutigen Besuch des Nikolauses im Vereinsheim des ICV 1898 e.V. Annika Huesmann und Lisa Nehlig (wegen Krankheit leider nicht anwesend) wurden für ihr langlähriges Engagementsowohl im Kinder-, als auch und Jugend- und jetzt sogar im Gardeballett mit dem Jugendnarr von Europa in silber der Föderation Europäischer Narren (FEN e.V.) geehrt. Gundi Deufel bekam den Narren Europas in Gold, der ebenfalls von der FEN verliehen wurde. Dies ist eine ganz besonderer Orden, der nur sehr verdienten Narren verliehen wird. Herzlichen Glückwunsch den Geehrten! |